Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

Bogensport
TSV Heiligenhafen

Bilder aus den Letzten Jahren

Bogenlexikon Buchstaben S - T
  S
Saubuckel  Federform 
  Schabhobel kleiner Hobel mit seitlichen Griffen, sinnvolles Werkzeug zum Holzbogenbau, füllt die Lücke zwischen Zugmesser und Ziehklinge
  Schachtelhalm Zinnkraut, kann durch seinen hohen Gehalt an Kieselsäure wie feines Schmirgelpapier verwendet werden, bei Geigenbauern beliebt
  Schaft  Pfeil ohne Nock, Spitze und Befiederung 
  Schaftendbereich (Shaftment) der Teil des Pfeiles, auf oder an welchem sich die Befiederung befindet.
  Schaft-Kerben (Shaft-grooves) flache, gerade oder verschiedenförmige Rillen im Schaft, ausgehend vom Ende der Pfeilspitze bis zum Schaftendbereich. Auch als Blut- oder Blitz-Kerben interpretiert. Diese Bezeichnungen sind allerdings mit technisch wenig fundierten Theorien verbunden.
  Scheibe Zielscheibe, worin der Pfeil steckt, wenn er getroffen hat. Kann aus den verschiedensten Materialien sein, z.B. Holzwolleballen. Eine 3-D Scheibe ist meist eine vollplastische Nachbildung eines Jagdwildes
  Scheibenauflage Papier mit einer farbigen Ringeinteilung oder aufgemalten Tieren, das auf der Zielscheibe befestigt wird und als Ziel dient.
  Scheibenbogen Bogen für das sportliche Schiessen mit eher leichten, schnellen Pfeilen, vgl. Jagdbogen
  Scheibenpanik  Auch "Goldfieber" genannt.  Negative psychische Einstellung des Schützen zum Lösen mit vielfältigen Erscheinungsformen 
  Schießhandschuh Lederhandschuh mit 3 Fingern, der Zeige-, Mittel- und Ringfinger der Zughand schützt. (alternativ kann auch ein Tab verwendet werden)
  Schnappschiessen Vorzeitiges Lösen des Schusses
  Schneeball lat. Viburnum, wolliger oder gemeiner Schneeball, in der Steinzeit beliebtes Material für Pfeilschäfte, hart und zäh, wird unter Hitze gerichtet
  Schneiden (Sides, Edges) einer Pfeilspitze, die geschärften Bereiche einer Pfeilspitze zwischen Spitze und Basis.
  Schultergurt (Baldric) der Gurt, welcher am Köcher oder einer Scheide befestigt ist. Getragen auf einer Schulter; über die Brust verlaufend und unter dem gegenüberliegenden Arm hindurchgeführt. Zumeist reich verziert.
  Schussfenster  Ausgeschnittener Teil in der Mitte des Bogens oberhalb des Griffes 
  Schußfenster bezeichnet den ausgeschnittenen Teil des Mittelstücks überhalb des Griffes.
  Schusstechnik  Facewalking  Hierbei wird die Entfernung durch einen variablen Ankerpunkt im Gesicht visiert 
  Schusstechnik  Stringwalking  Hierbei wird die Entfernung durch einen variablen Nockpunkt auf der Sehne ausgeglichen  Beide Techniken werden beim Barebow eingesetzt. 
  Scope Vergrößerungsglas mit Zielpunkt, das am Visier befestigt wird und nur mit Hilfe des Peep-Sight ein halbwegs scharfes Bild liefert..
  Sehne  Kunststoffschnur, die den Bogen spannt, bzw. Tiersehne für das Backing eines Bogens
  Sehnen Öhrchen (Eye, Noose) Schlaufen an den Enden einer Bogensehne. Im englischen wird mit eye die in das obere Nock eingehängte Schlaufe bezeichnet, während die untere Schlaufe mit noose, bezeichnet wird.
  Sehnenbrett wie der Sehnengalgen eine Hilfskonstruktion zum Herstellen einer Bogensehne
  Sehnengalgen Gerät zum Wickeln einer Bogensehne
  Sehnenmacher (Stringer) jemand, der Bogensehnen herstellt.
  Sehnenmaterial    Dracon  (Für ältere bzw. Naturholzbogen)
  Sehnenstand s. Standhöhe
  Sehnenverstärkter Bogen (allg. Sinew-backed Bow) ein Bogen, dessen Elastizität durch Verwendung von Tiersehnen auf der Rückseite des Bogens erhöht ist. Entweder, wie in den westlichen Vereinigten Staaten, solide aufgeklebte Sehnenfasern - Sehnenbelegter Bogen, oder, wie bei den Eskimo, aufgezogene verflochtene Sehnenstränge Sehnenstrang-Bogen. Verwendung hierbei finden auch Keile, Hebel und Brücken.
  Sehnenwachs Die Sehnen und Kabel eines Bogens müssen regelmäßig gewachst werden. Ein für diesen Zweck optimiertes Wachs nennt man Sehnenwachs.
  Sehnenwicklung  Verstärkter Teil der Sehne, wo der Pfeil aufgelegt wird 
  Selfbogen  Bogen ohne Glasfiber- oder Carbonverstärkung 
  Selfbow Bogen aus einem einzigen Stück Holz, ohne Verleimungen
  Selfnocke Nocke, die nicht auf den Pfeil aufgesetzt, sondern als Kerbe direkt in den Schaft geschnitten wird
  Shelf Unterkante des Bogenfensters, dient zur Auflage des Pfeils
  Shield  Federnform 
  Silex in der Vorgeschichte für Pfeilspitzen verwendetes glasartiges Gestein, z.B. Obsidian oder Flint (Feuerstein)
  Siyah engl. Ear, das Ohr: der steife, abgewinkelte Teil des Wurfarmes bei den klassischen orientalischen Komposit-Recurve-Bogen
  Snap-Nock  Pfeilnock, die in die Sehne einrastet 
  Spall (grosse Abschläge) die beim Herausarbeiten eines für eine Pfeilspitze geeigneten Stücks anfallen.
  Spannhöhe Auch Standhöhe, Maß des Abstands der Sehne zum Griffstück. Jeder Hersteller gibt dieses Maß vor.
  Spannriemen Hilfsmittel, um einen Bogen (nicht für Compoundbogen geeignet) zu spannen und in einen schußbereiten Zustand zu versetzen.
  Spannschnur Hilfsmittel zum Spannen des Bogens, verhindert ein Verdrehen der Wurfarme
  Speed-Nock  Pfeilnock, die nicht in die Sehne einrastet 
  Spine(-wert) Kennzahl für die Steifigkeit eines Pfeils
  Spine, Biegesteifigkeit des Pfeilschaftes, muss zur Stärke des Bogens und zum Schiessstil des Schützen passen, deshalb angegeben in lbs als grober Anhaltswert für die richtige Auswahl
  Spine-Tester Gerät zur Messung der Biegesteifigkeit des Pfeils, der Messwert der Durchbiegung wird umgerechnet und in lbs-Werten angegeben
  Spinewert oder Spine Steifheit des Pfeils. Dieser Wert wird gemessen, indem man ein Gewicht von 2 lbs mittig auf den Schaft legt. Die dadurch entstehende Durchbiegung ergibt den Spine.
  Spinne Vorrichtung um in umgedrehter Y - Form die Stabis zu befestigen. (Frontstabi + Seitenstabis)
  Spitze (Pile) allgemeine Bezeichnung für das vordere Ende eines Pfeiles. Gilt unter anderem für ein, zwei-, dreispitzige Pfeile.
  Spitzen-Taper  Konus am Pfeil zum Aufsetzten der Spitze 
  Spleissen Technik zum Zusammenfügen zweier Teile, die Verleimung von Vor- und Hauptschaft oder von oberer und unterer Bogenhälfte, s.a. Flämischer Spleiss
  Splintholz bei bestimmten Hölzern die äusseren Jahresringe des Baumes, im Unterschied zum innenliegenden Kernholz
  Stabilisator  Auf Stangen aufgebrachte Gewichte, die an das Mittelteil des Bogens montiert werden, um die beim Abschuss auftretenden Drehmomente soweit zu verzögern, dass der Pfeil ungehindert am Bogen vorbeikommt 
  Stacking überproportionale Zunahme des Zuggewichts im letzten Teil des Auszugweges
  Standhöhe Abstand Sehne/Griffdruckpunkt bei aufgespanntem Bogen
  Stave Bogenstab, ein Stück Holz oder laminiertes Material, aus dem der fertige Bogen heraus gearbeitet werden soll
  Stellmoor-Bogen vermutetes Fragment eines Bogens von 9500 v.Chr., nicht mehr vorhanden
  String Follow der Bogen nimmt dauerhaft eine leichte Krümmung an, leistungsmindernd
  String Walking Technik des Zielens, bei der die Position der Zughand auf der Sehne je nach Schussdistanz wechselt
  Stringfollow  nach dem Abspannen des Bogens bleibt ein Rest parabolischer Biegung in den Wurfarmen 
  Stump Shooting siehe Roving
  Stumpfer Übungspfeil (Butt-shaft) ein stumpfer Pfeil mit welchem auf Erdscheiben geschossen wird.
  Swing-Draw-Methode der Bogen wird in einer fliessenden Bewegung mit ausgestrecktem Arm nach oben genommen und dabei in den vollen Auszug gezogen. Vgl. Vorhalte- Methode und Druck-und-Zug-Methode
  Systemschiessen bewusst gesteuerter Zielvorgang nach eigenem System, vgl. instinktives Schiessen
 T 

Tab Hilfsmittel aus Leder oder Kunstleder, mit dem man den Bogen auszieht.
  Take Down Bogen Dreiteiliger, zum leichteren Transport zerlegbarer Bogen.
  Taper  Verjüngung am Ende des Pfeils 
  Tapered engl.: in eine Richtung sich verjüngend, beim Pfeilschaft nach hinten, beim Wurfarm zu den Enden hin
  Teilbarer Bogen (Grafted Bow) eine Untergruppe der Verbund-Bogen. Zweiteiliger Bogen der im Griffbereich zusammengefügt wird.
  Tiller s. Tillern, meint den geringfügig unterschiedlichen Sehnenstand der Wurfarme
  Tillerbrett, Vorrichtung zum Tillern, in die der Bogen eingespannt bzw. darin ausgezogen werden kann
  Tillern vom engl. tiller, bezeichnet den Vorgang beim Bogenbau, mit dem für eine gleichmässige Biegung beider Wurfarme gesorgt wird.
  Tillerschnur stabile, überlange Sehne für das anfängliche Tillern, wird später durch eine passende Sehne ersetzt oder entsprechend verkürzt
  Tips die meist verstärkten Spitzen der Wurfarme mit den Sehnenkerben, s.a. Nocke
  Traditioneller Bogen ein Bogen, der auch bei moderner Fertigungstechnik in der Tradition des einfachen Bogens steht, d.h. bei grundsätzlich ähnlicher Bauart identische Handhabung verlangt, und natürlich ohne jegliche Hilfsmittel geschossen wird
  Traditionelles Bogenschießen Das Bogenschießen ohne Zielvorrichtung mit einem "normalen" (meist aus Holz) bestehenden Bogen.
  Trockenrisse längs laufende Risse im Stave durch zu schnelle, ungleichmässige Trocknung
  Trockenschuss  Loslassen der Sehne, ohne dass ein Pfeil abgeschossen wird  (kann die Zerstörung des Bogens und Verletzungen des Schützen zur Folge haben) 
  Tuning Abstimmung von Pfeil, Sehne und Bogen auf den Schiessstil, für einen ruhigen geraden Pfeilflug

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?